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SPD Fraktion über Sparkassen-Schließungen verärgert                               

Mit Überraschung und Verärgerung hat die SPD Fraktion die Pressemitteilung der Sparkasse Rhein Neckar Nord zu den beabsichtigten Schließungen der Filialen in den Ortsteilen und Stadtteilen zur Kenntnis genommen.

Die Sozialdemokraten hatten schon am 22.09. mit einem Schreiben von Hans Mazur an den Aufsichtsrat um eine Stellungnahme der Bank zu den veränderten Öffnungszeiten gebeten. Die Antwort war zwar nicht gerade ermutigend, jedoch wurde mit keinem Wort über eine Schließung gesprochen. Hauptsächlich ging es um „Reduzierungen der Servicezeiten“, und um „veränderten Kundenbedarf“. Konkret wurde Hans Mazur mitgeteilt, dass die erfolgte Anpassung der Servicezeiten eine Verbesserung der Beratungszeiten für die Kunden nach sich ziehen würde. „Immerhin könne man dadurch nun montags bis freitags flächendeckend von 8.00 bis 19.00 h in allen Filialen Beratungsgesprächen vereinbaren“, so das Resümee der Antwort .

Die aktuelle Pressemitteilung über die angestrebten Schließungen der Filialen in Oberflockenbach und Sulzbach ist dagegen „wie ein Schlag ins Gesicht“ für die Kunden der Ortsteile. Sulzbach hat seit Jahren mit der Reduzierung der Infrastruktur, die eine Gesellschaft benötigt, zu kämpfen: kein Einzelhandel, keine Apotheke, keine Post – zumindest gibt es noch die Sparkasse. Das diese nun auch schließen soll, ist ungeheuerlich. Vor allem wird es die älteren Einwohner schmerzlich treffen, die nicht mobil sind. Ausgerechnet in Zeiten, in denen sich die Gesellschaft auf die veränderte demografische Entwicklung einstellen sollte, agiert die Sparkasse in diesem Fall höchst unsensibel und Kundenunfreundlich. Auch Oberflockenbach wird durch die Schließung hart getroffen. Alleine durch die Entfernung zur nächsten Filiale ist es nicht nachvollziehbar, wie, gerade die älteren Kunden, welche nicht online ihre Bankgeschäfte erledigen können, ihre Transaktionen durchführen sollen. „Was Sparkassen von anderen Banken unterscheidet sind die Trägerschaft durch eine Gebietskörperschaft, ihr auf den Bezirk der Gebietskörperschaft beschränktes Geschäftsgebiet und das Gemeinnützigkeitsprinzip“ – so wird die Sparkasse in Wikipedia erklärt.

„ Schließungen von Filialen in Ortsteilen, in denen keine andere Möglichkeit für das täglich Bankgeschäft angeboten wird, zeugt von mangelnden Gemeinnützigkeitsverständnis‘“, so die Sprecherin der SPD Fraktion Stella Kirgiane-Efremidis. Die SPD Fraktion bittet den Vorstand der Sparkasse, welcher diese Entscheidung zu verantworten hat, eindringlich darum, zu seinen Wuzeln zurückzufinden, und die Menschen in den Vordergrund zu rücken. Infrastruktur und ein guter Service sind gerade für ältere Menschen ein wichtiger Faktor für ein Leben mit Würde im Alter.