Jahreshauptversammlung der AG 60 plus: SPD-Senioren halten Jahresrückblick

Veröffentlicht am 29.03.2026 in AG 60plus

In der gutbesuchten Jahreshauptversammlung der AG 60 plus der Weinheimer SPD gab es nach der historischen Pleite bei der Landtagswahl und dem anhaltenden Verlust traditioneller Wählerschichten viel Gesprächsstoff nach der Erledigung der satzungsgemäßen Tagesordnungspunkte wie Rechenschaftsbericht, Kassenbericht und Bericht des Kassenprüfers sowie Entlastungen und Nachwahlen.

In seinem Jahresbericht für 2025 konnte Vorsitzender Hans Georg Junginger auf elf Sitzungen des zwölfköpfigen Vorstands ebenso verweisen wie auf insgesamt zehn Monatsversammlungen mit politischen Themen und Referenten aus Bund, Land und Kommune, mit Medizin und Physiotherapie sowie Kunst und Literatur. Daneben prägten vier gesellige Zusammenkünfte bei einer Weinprobe, dem alljährlichen Grillfest, dem traditionellen Tiroler Abend in der Törggelestube Raffl und dem Jahresabschlusstreffen ebenso das Berichtsjahr wie zwei Sportangebote mit Boulespiel und Minigolf und schöne Ausflüge nach Speyer und Ladenburg. Insgesamt war 2025  dank der engagierten Vorstandsmitglieder ein sehr erfolgreiches Jahr.

Der Kassenbericht von Schatzmeister Rudolf Large zeigte nach großer Spendenbereitschaft der Mitglieder und Freunde ein sehr positives Ergebnis und ergab eine gute Perspektive für das besondere Jahr 2027, in welchem das 40jährige Jubiläum einer der ersten SPD-Seniorengemeinschaften in Baden-Württemberg besonders gefeiert werden soll.

Kassenprüfer Heiner Bernhard konnte dem Schatzmeister als Ergebnis seiner umfassenden Prüfung eine äußerst gewissenhafte und verantwortungsvolle Kassenführung attestieren und dessen Entlastung sowie die des Gesamtvorstands beantragen. Beides erfolgte einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen.

Hans Georg Junginger dankte Rudolf Large für seine mehrjährige Mitarbeit im Vorstand mit einem Weinpräsent, hat doch ab 2026 Hans Stöcklin das Amt des Kassierers übernommen.

Bei den Nachwahlen zum Vorstand nach Wegzug einer Beisitzerin und wegen des Bemühens um Verjüngung der Vorstandschaft wurden Ursula Stöcklin und Carmen Kreis einstimmig gewählt. Damit besteht der Vorstand jetzt aus sechs Frauen und sieben Männern.

An diese mehr formellen Abläufe schloss sich eine sehr instruktive Präsentation der Wahlanalysen der Forschungsgruppe Wahlen, von Infas Dimap und der Landeszentrale für politische Bildung von Vorstandsmitglied Jochen Fischer an, der 30 Charts zusammengestellt hatte. Dabei wurden Wählerverhaltensgruppen nach Lebensalter, inhaltlichen Themen, sozialen Schichten und Wahrnehmungen von Parteiprogrammen und politischen Persönlichkeiten befragt und die Themenkompetenz der Parteien bei den Wählern ermittelt.

Dabei ergab sich für die Gesprächsrunde eine in jeder Hinsicht schlechte und besorgniserregende Situation der SPD, die sowohl mit den verantwortlichen Führungspersonen wie auch mit dem fortschreitenden Verlust des Markenkerns der ältesten demokratischen Volkspartei Deutschlands in Verbindung gebracht wurde.

Nach lebendiger Diskussion konnte die Versammlung von Hans Georg Junginger mit dem Appell geschlossen werden, die SPD wieder zur Partei der sozialen Gerechtigkeit und der aktiven Friedenspolitik zu machen.

Die nächste Monatsversammlung wird am 17.04.2026 mit Lothar Binding, dem Bundesvorsitzenden der AG 60 plus und langjährigen Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises stattfinden.

 

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