SPD an der Seite der Erzieherinnen: Bessere Rahmenbedingungen für mehr Attraktivität und Wertschätzung

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Seit Wochen machen sie auf die Misere aufmerksam. Erzieherinnen und Erzieher im Lande fordern deutlich mehr Geld und eine bessere gesellschaftliche Anerkennung. Dabei geht es im Durchschnitt um etwa zehn Prozent mehr Lohn. Die SPD-Kreisverbände in Rhein-Neckar und Heidelberg unterstützen mit ihrer Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) diese Forderung.

Keineswegs wollen sich die Bildungsexperten in die laufende Tarifauseinandersetzung einmischen. Klar ist aber: Die SPD steht an der Seite der Kita-Streikenden. „Eine stärkere Anerkennung und auch bessere Bezahlung von Sozial- und Erziehungsberufen ist dringend angezeigt“, betont der Kreisvorsitzende Rhein-Neckar Thomas Funk, MdL.

Bereits vor Monaten hat die Arbeitsgemeinschaft deutlich gemacht, dass sie eine bessere Anerkennung und Bezahlung von erzieherischen, sozialen und pflegerischen Berufen, die meist Frauen dominierte Berufe sind, befürwortet. „Wir reden immerhin von anspruchsvollen und gesellschaftlich sehr bedeutenden Tätigkeiten“, so Marlen Pankonin. „Das muss sich dann auch in der Attraktivität und letztlich in einer besseren Bezahlung ausdrücken.“, fordert die Kreisvorsitzende aus Heidelberg.

Gerade die Initiativen der SPD-geführten Ministerien in der Bundesregierung und der SPD-Bundestagsfraktion für gleichen Lohn bei Frauen und Männern zielen auf eine bessere Bezahlung in diesen Berufen ab, ergänzt AfB-Bundesvorstandsmitglied Norbert Theobald. Er kritisiert: „Es kann nicht sein, dass Berufe mit einem hohen Arbeitnehmerinnenanteil schlechter bezahlt werden, als Berufe in denen der Anteil der Männer dominiert.“

Dass sich viele Kommunen als Träger der Kindertagesstätten in einer angespannten Haushaltslage befinden, ist der SPD durchaus bewusst. Deshalb, so Thomas Funk, setze man sich auch für eine weitere Entlastung der Kommunen ein. „Einige deutliche Schritte sind dazu ja bereits getan“, stellt Funk fest. „Wir versprechen den Streikenden, dass wir uns dafür einsetzen, dass Bund, Länder und Kommunen gemeinsam die Rahmenbedingungen für die Aufwertung sozialer Arbeit schaffen“, so Marlen Pankonin zum Abschluss des Treffens.

 
 

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