Neujahrsempfang der SPD Sulzbach: Ein gelungener Start ins politische Jahr

Der SPD-Ortsverein Sulzbach lud am Wochenende zum traditionellen Neujahrsempfang ein. Neben zahlreichen Gästen aus Politik und Gesellschaft war auch der Bundestagskandidat Tim Tugendhat anwesend.  

Trotz der aktuellen politischen Turbulenzen auf Bundesebene herrschte in Sulzbach eine optimistische Stimmung – der Fokus lag klar auf dem bevorstehenden Wahlkampf und der lokalen Zusammenarbeit. Ortsvereinsvorsitzender Siegfried Nehr begrüßte die Gäste und betonte die Bedeutung eines offenen und konstruktiven Dialogs, besonders in Zeiten großer Herausforderungen. Im Anschluss übernahm Tim Tugendhat das Wort. Er sprach über die aktuellen Entwicklungen in der Bundespolitik, aber auch über seine Ziele für die Region. Sein Appell: Mit Zuversicht und Engagement in das Wahljahr 2025 gehen.

Besonders gewürdigt wurde die gute parteiübergreifende Zusammenarbeit vor Ort. Stellvertretende Vorsitzende Denise Sgobbio hob hervor, dass sich die Sulzbacher Parteien und Wählervereinigungen in wichtigen Fragen immer wieder auf gemeinsame Lösungen verständigen. Auch Ortsvorsteher Frank Eberhardt bestätigte dies und betonte die konstruktive Zusammenarbeit mit der SPD.

Nach den Redebeiträgen blieb genügend Zeit für persönliche Gespräche in geselliger Atmosphäre. Ein kleines Präsent durfte dabei nicht fehlen: Als Dankeschön erhielt jeder Gast eine Flasche „Demokrat“ vom Schriesheimer Kuhberg – eine passende Wahl für einen politischen Abend.

Mit diesem gelungenen Auftakt startet die SPD Sulzbach motiviert ins neue Jahr und blickt zuversichtlich auf die kommenden politischen Herausforderungen.

 
Botschaft der Woche: Was während der NS-Zeit geschehen ist, darf nicht vergessen werden!
Weiß auf schwarz steht geschrieben: 40 Prozent der 18-29-Jährigen in Deutschland wissen nicht, dass in der Zeit des Nationalsozialismus etwa sechs Millionen Jüdinnen und Juden ermordet wurden.

40 Prozent der 18-29-Jährigen in Deutschland wissen nicht, dass in der Zeit des Nationalsozialismus etwa sechs Millionen Jüdinnen und Juden ermordet wurden. Das geht aus einer aktuellen Studie der Jewish Claims Conference hervor. Zwölf Prozent der Befragten geben an, der Begriff „Holocaust“ sei ihnen gänzlich unbekannt.

Am 27. Januar 2025 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 80. Mal. Was während der NS-Zeit geschehen ist, darf nicht vergessen werden!

Daher fordern wir: Alle Schülerinnen und Schüler sollten während ihrer Schullaufbahn verpflichtend eine KZ-Gedenkstätte besuchen.

 
Volles Haus und begeisterte Stimmung beim Politischen Aperitif im Büro der SPD Weinheim

Eigentlich war der gestrige Politische Aperitif als Abschlussveranstaltung der Ausstellung „Malen tut gut“ mit Aquarellen und Keramiken von Erika Heuser gedacht. Die Finissage entwickelte sich jedoch zur Vernissage 2.0, denn die Künstlerin hatte die bisherige Auswahl von Werken durch winterliche und adventliche Motive ergänzt, die nun bis zum nächsten Aperitif am 27. Dezember zu sehen sind. Eingeleitet und umrahmt wurde der Vorabend durch Jürgen Osuchowski an der Konzertgitarre, der die Besucher abermals mit seinem meisterlichen Spiel begeisterte. Überraschungsgast des Abends war Tim Tugendhat, Kandidat der SPD für die Bundestagswahl am 23. Februar, der anschaulich die Herausforderungen eines vorgezogenen Wahltermins schilderte. Entsprechend wurde der Abend durch intensive Gespräche über Politik und Kultur fortgesetzt. Tim Tugendhat wird auch beim nächsten Politischen Aperitif zu Gast sein.

 
Malen tut gut: Aquarelle von Erika Heuser beim Politischen Aperitif
Prof. Dr. Rudolf Large (links), Erika Heuser (rechts). Quelle: SPD Weinheim

Nachdem bereits im Frühjahr die Ausstellung „Weinheim urban sketches“ von Christian Gräber im Rahmen des Politischen Aperitifs gezeigt wurde, öffnete das Büro der Weinheimer SPD erneut die Pforten. Angekündigt war die Vernissage zu einer Ausstellung mit Arbeiten von Erika Heuser, die sich während ihrer langen Amtszeit als Stadträtin vielfältig für Kunst engagierte. Vielen Weinheimer war jedoch bisher ihr eigenes künstlerisches Schaffen verborgen geblieben. Entsprechend zog die Veranstaltung ein breites Publikum von Kunstinteressierten, Wegbegleitern und regelmäßigen Teilnehmern des Politischen Aperitifs an. Etwa 35 Personen waren der Einladung gefolgt und es herrschte dichtes Gedränge.

Stadtrat Rudolf Large freute sich als Initiator des Politischen Aperitifs über das volle Haus. Zum Auftakt berichtete er, wie er als klassenkämpferischer Juso erstmals mit der engagierten Kommunalpolitikerin zusammentraf, die sich vor allem in der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen einbrachte. „Jusos und ASF waren damals politisch eher selten einer Meinung“, scherzte Large, und sie beide hätten sicherlich in jener Zeit auch nicht im Ansatz daran gedacht, einmal gemeinsam eine Kunstausstellung zu eröffnen. Umso mehr freue er sich, dass bei einem Aperitif spontan der Gedanke aufkam, eine Ausstellung mit Erika Heuser zu organisieren. Er selbst sei begeistert von den Arbeiten und froh darüber, diese nun auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Unter dem Motto „Malen tut gut“ stellte die Künstlerin sodann nicht nur ihre Werke und die dabei angewandten Techniken vor, sondern ermunterte die Teilnehmenden, selbst Stift und Pinsel zu ergreifen und die Angebote in Weinheim zu nutzen. „Wer malt, nimmt seine Umgebung bewusster wahr, findet Entspannung und Halt auch in schweren Zeiten“ führte Erika Heuser aus. Sie selbst besucht seit 1997 Aquarellkurse der VHS und schätzt dabei nicht nur die fachliche Anleitung, sondern auch die Gemeinschaft mit den anderen Teilnehmerinnen und die Konzentration auf das Thema. Zuvor gab sie selbst Töpferkurse an der VHS, weshalb auch einige ihrer keramischen Arbeiten zu sehen sind.

Die Finissage zu Ausstellung wird wiederum im Rahmen des Politischen Aperitifs am 22. November stattfinden. Interessenten, die gerne in der Zwischenzeit die Ausstellung besuchen möchten, können sich direkt an Erika Heuser oder Rudolf Large wenden.

 
Ein kleines aber feines Jubiläum: SPD-Weinheim feierte fünf Jahre Politischer Aperitif

Am 26. Juli 2019 wurde der erste Politische Aperitif gereicht. Ein guter Anlass, auf den Tag genau das fünfjährige Bestehen dieser mittlerweile zur Institution gewordenen Veranstaltung der SPD Weinheim zu feiern. Trotz starker Konkurrenz durch die Eröffnung der Olympischen Spiele und die Ausgrabung der Sulzbacher Kerwe waren knapp 20 Besucher erschienen, um das kleine aber feine Jubiläum zu begehen. Getreu dem Motto des Aperitifs wurden keine langen Festansprachen gehalten, sondern im Mittelpunkt standen wie immer freie und offene Gespräche bei einem guten Glas. Hauptthemen des Abends waren neben dem Politischen Aperitif selbst das Ergebnis der Kommunalwahl und die anstehende Konstituierung des neuen Gemeinderats im September. Neben den üblichen Knabbereien gab es dazu eigens kreierte Jubiläumskekse von Birgit Large. Luca Panizzo steuerte einen Rotwein bei, den er für den besonderen Anlass bei einem Winzer aus der Weinheimer Partnerstadt Imola besorgt hatte.

Trotz der angeregten Stimmung ließ es sich der Initiator des Politischen Aperitifs, Stadtrat Prof. Dr. Rudolf Large, nicht nehmen, Sandra Kerber, Eckhardt Pfisterer, Luca Panizzo und Jürgen Häuser für ihre nun langjährige Unterstützung bei der monatlichen Durchführung des Aperitifs zu danken. Seit Gründung wurde die Veranstaltung mittlerweile sechzigmal angeboten. Nur einmal, im März 2020, musste der Aperitif aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Doch bereits im Folgemonat wurde die Reihe per Videokonferenz fortgesetzt und wurde in dieser begegnungsarmen Zeit zu einer wichtigen Plattform des persönlichen Austauschs.

Der nächste Politische Aperitif wird am 23. August als „Sommer-Aperitif“ am Hutplatz angeboten. Willkommen sind wie immer Menschen mit und ohne Parteibuch, die das offene und parteiübergreifende Gespräch in angenehmer Runde schätzen.

 
Größen der Sozialdemokratie – Verfassungsväter und -mütter des Grundgesetzes

Das Grundgesetz der Bundesrepublik trägt eine sozialdemokratische Handschrift. 
In der Zeit seiner Entstehung 1948/49 arbeiteten unter dem SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher bedeutende Persönlichkeiten der Partei an der Entstehung unserer heutigen Verfassung. Personen wie Carlo Schmid, Elisabeth Selbert und Hermann Brill stachen dabei durch ihren besonderen Einfluss für eine freie und gerechte Verfassung heraus.

 

 
Der Weg zum Grundgesetz

Der Weg zum Grundgesetz: Welchen Einfluss die SPD hatte

Das Grundgesetz steht im Rang über allen anderen deutschen Gesetzen und legt die wesentlichen staatlichen System- und Wertentscheidungen der Bundesrepublik fest. Es besteht aus der Eingangsformel, der Präambel, den Grundrechten und einem organisatorischen Teil. 1949 wurde das Grundgesetz zunächst als provisorische Regelung der staatlichen Grundordnung geschaffen und 1990 als Verfassung durch die beiden wieder vereinigten deutschen Staaten anerkannt.

 
Wir feiern 75 Jahre Grundgesetz!
Wir feiern 75 Jahre Grundgesetz!

Unser Grundgesetz hält die grundlegenden Werte des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft fest. Meinungs-, Glaubens- und Pressefreiheit, die Gleichberechtigung von Mann und Frau und vieles mehr, was unser freies Leben in Demokratie ausmacht, sind im Grundgesetz niedergeschrieben.

 

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